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Informationsfreiheitsgesetz hat sich bewährt
Das von der
damaligen Linkspartei.PDS initiierte
Informationsfreiheitsgesetz des Landes hat sich seit seinem
Inkraftreten vor einem Jahr bewährt. Zu dieser Einschätzung
gelangten Vertreter von Wissenschaft, Journalisten,
Unternehmerverbänden und Interessenvertretungen wie „Transparency
International“ auf einem Kolloquium des Landesbeauftragten für
Datenschutz und Informationsfreiheit am gestrigen Donnerstag
in Schwerin.
„Alle im Vorfeld
konstruierten Befürchtungen, das Gesetz würde Verwaltungen
überfordern oder umfänglicher Datenmissbrauch würde
stattfinden, haben sich in der Praxis zerstreut. Das Gesetz
habe vielmehr geholfen, Transparenz und Öffentlichkeit
staatlichen Handelns zu verbessern“, so der innenpolitische
Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Landtag
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter.
36 Anträge sind
im ersten Jahr des Informationsfreiheitsgesetzes in einem
breiten Themenspektrum gestellt worden. Auf der Fachtagung
wurde jedoch auch klar, dass die im Gesetz festgelegte
Evaluierung bis 2011 umfassend vorbereitet werden muss, um
vorhandene Schwachstellen des Gesetzes zu beseitigen.
„Auch die
Gebührenordnung ist nicht geeignet, Bürgerinnen und Bürger zu
ermuntern, von ihrem Informationsrecht verstärkt Gebrauch zu
machen. Leider hatte ein von der Fraktion DIE LINKE zu Beginn
dieser Wahlperiode gestellter Antrag zur Veränderung der
Gebührenordnung keine Mehrheit im Landtag. Nach den nun
vorliegenden Ergebnisse des ersten Jahres sollten die
Koalitionsfraktionen ihrer ablehnende Haltung dringend
überdenken.“, so Ritter abschließend.
Schwerin, 03.08.2007 |