|
Der Landesvorsitzende der Linkspartei.PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Eingeschlagener Kurs in der
Bildungspolitik muss fortgesetzt werden
Der Vorsitzende des Landesverbandes der
Linkspartei.PDS, Peter Ritter, erwartet von den heutigen
Verhandlungen zwischen SPD und CDU, dass der eingeschlagene
Kurs in der Bildungspolitik fortgeführt wird. „Nachdem es
endlich gelungen ist, das längere gemeinsame Lernen bis zur
Klasse sechs zu verankern, muss jetzt der nächste Schritt
vereinbart und das längere gemeinsame Lernen bis
einschließlich Klasse 8 ermöglicht werden“, sagte Ritter. Dies
sei im Interesse für mehr Chancengleichheit in Schule und
Bildung für alle Kinder und Jugendlichen erforderlich.
Auch im Bereich der vorschulischen
Bildung seien die Weichen gestellt, nach der gesetzlichen
Einführung des Vorschuljahres müsse jetzt eine Ausweitung auf
alle Altersstufen in den Kindertagesstätten erfolgen. „Dies
ist zur Erfüllung des
Bildungsauftrages in den Kitas
unerlässlich“, so Ritter. Darüber hinaus müsse ein Stufenplan
erarbeitet werden, der die Eltern schrittweise von den Kosten
der Kinderbetreuung befreit.
Damit in Mecklenburg-Vorpommern ein
Studium auch weiterhin unabhängig vom Geldbeutel der Eltern
erfolgen könne, erwartet der Parteivorsitzende, dass es auch
künftig keine Studiengebühren im Land geben wird. „Das darf
auch nicht über die Hintertür von Studienkonten geschehen“,
sagte Ritter.
Schwerin, 23. Oktober 2006
|