PETER RITTER    

Linkspartei beteiligt sich an Aktionen zum Weltfriedenstag - Ritter: Wir wollen friedliche Konfliktlösungen

 

Vor 67 Jahren, am 1.September 1939, begann mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen der 2.Weltkrieg. Am Weltfriedenstag, 67 Jahre nach  Beginn dieses Vernichtungskrieges, ist die Welt immer noch ohne Weltfrieden.  

"Kosovo, Afghanistan, der Irak, Tschetschenien, Kongo und der Nahe Osten machen deutlich: Frieden kann nicht auf Bajonettspitzen entstehen. Zu Krieg und Gewalt gibt es nur eine vernünftige Alternative: Abrüstung und Konversion.

Das Prinzip der friedlichen Konfliktlösung muss wieder das bestimmende politische Prinzip werden.", so der Landesvorsitzende der Linkspartei.PDS M-V, Peter Ritter. 

Die Mitglieder der Linkspartei.PDS beteiligen sich deshalb heute und am Wochenende an den vielfältigen Aktionen der Friedensbewegung, so z.B. gegen die  Wiederinbetriebnahme des Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner-Heide. 

Bezogen auf den aktuellen Libanon-Konflikt erklärte Ritter, dass nichtmilitärische Konfliktlösungen Vorrang haben müssen.

"Frau Merkel sagt, es ist wichtig, dass deutsche Soldaten nicht in einen Risikoeinsatz geschickt würden. Wichtiger aber wäre, dass gar keine deutschen Soldaten in den Nahen Osten geschickt werden.

Notwendig sind ein unverzüglicher Stopp sämtlicher Waffenlieferungen in die Region durch alle Staaten, die Umsetzung eines breit angelegten Programms humanitärer Hilfe für alle notleidenden Zivilisten unter Schirmherrschaft der UNO sowie eine

internationale Friedenskonferenz, die den Friedensprozess im Nahen Osten wieder

in Gang setzt. Wer Krieg und Gewalt mit Krieg und Gewalt bekämpfen will, wird nicht zum Weltfrieden finden.", so Ritter abschließend.

 

Schwerin, 01. September 2006

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