Der Landesvorsitzende der Linkspartei.PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Merkelsteuer + Müntebonus = neue soziale Gerechtigkeit? -
Es gibt Alternativen!
Der Landesvorsitzende der Linkspartei.PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, hat die vom Bundestag
beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte
auf 19 Prozent scharf kritisiert.
"Manchmal hilft der Blick zurück um zu verstehen - manchmal
aber auch nicht. Im letzten Jahr drohte die CDU mit 2%
´Merkelsteuer´ und die SPD versprach, das dies nicht mit ihr
zumachen sein.
Jetzt beschließen Schwarz-Rot, trotz der massiven Warnungen
von Gewerkschaften, Wirtschaftsvertretern und Sozialverbänden,
munter eine Mehrwertsteuererhöhung von 3% und bezeichnen sich
als Parteien der sozialen Gerechtigkeit. Eigentlich clever die
Genossen der SPD - gelogen haben sie nicht!", so Peter Ritter.
Gleichzeitig mahnte Ritter die fatalen Folgen der
Steuererhöhungs- und Leistungskürzungspolitik der
Bundesregierung an.
"Wenn beispielsweise Autofahrer ab 2007 mehr für die
Kfz-Versicherung, mehr fürs Benzin und für die Autoreparatur
zahlen müssen und gleichzeitig die Pendlerpauschale gekürzt
wird, wird sich der ein oder andere die Fragen stellen, ob
sich seine Arbeit noch lohnt. Doch was tun bei steigendem
Renteneintrittsalter und sinkenden Sozialleistungen? Ganz
klar, es gibt eine Alternative: Die Linkspartei kämpft seit
Jahren dafür, den Spitzensteuersatz spürbar anzuheben, die
Erbschaftssteuer zu reformieren und die Vermögenssteuer wieder
zu erheben. Gleichzeitig fordern wir einen Mindestlohn von 8
Euro pro Stunde. Denn Arbeit muss sich wieder lohnen!", so
Peter Ritter abschließend.
Schwerin, 19. Mai 2006
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