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Bessere Integration von Migranten für
mehr Demokratie und Toleranz
Die Fraktion der Linkspartei.PDS begrüßt, dass die
Landesregierung jetzt die Anhörung zur Konzeption zur Förderung
der Integration von Migrantinnen und Migranten in
Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gebracht hat.
"Mit dem ressortübergreifenden Vorhaben, das konkrete Maßnahmen
für eine verbesserte Integration der im Land lebenden
Migrantinnen und Migranten beinhaltet, wird auf ein drängendes
gesellschaftliches Erfordernis reagiert", erklärte der
innenpolitische Sprecher der Fraktion, Peter Ritter, am
Mittwoch. Diesem Erfordernis müssten neben dem Land vor allem
die Landkreise und Kommunen gerecht werden. Ziel müsse die
gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen
Leben für Menschen mit Migrationshintergrund sein.
"Im Gegensatz zu christdemokratischen Forderungen nach
Assimilation der Eingewanderten verstehen die Fraktionen von
Linkspartei.PDS und SPD Integration als einen wechselseitigen
Prozess, bei dem sowohl die hiesige Gesellschaft als auch die
Migrantinnen und Migranten ihren Beitrag zu leisten
haben", sagte Ritter. Am Anfang müssten der Erwerb von
Sprachkenntnissen sowie die berufliche und soziale Integration
stehen. "Jede gelungene Integration ist ein wesentlicher
Beitrag im Kampf gegen rechtsextremistische Entwicklungen
sowie für mehr Demokratie und Toleranz", sagte Ritter.
Diese beispielgebenden Ansätze sollten seiner Ansicht nach
nicht durch eine menschenunwürdige Abschiebepraxis in Frage
gestellt werden. "Denn Menschenrechte sind
unteilbar", betonte er.
11.01.2006
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