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Der
Landesvorsitzende der Linkspartei. PDS Mecklenburg-Vorpommern,
Peter Ritter, erklärt:
Abschiebung stoppen!
Die in
der letzten Woche ausgesetzte Abschiebung eines Togolesen aus
Mecklenburg-Vorpommern soll nun voraussichtlich am kommenden
Dienstag stattfinden.
"Viele
Proteste richteten sich gegen diese und andere Abschiebungen.
Das UN-Flüchtlingswerk warnt vor der Situation in Togo.
Hinrich Küssner, Ex-Landtagspräsident, und Parteifreund von
Innenminister Timm fordert einen Abschiebestopp, der
Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern und antirassistische
Initiativen des Landes fordern einen Abschiebestopp. Nur der
Innenminister bleibt bisher unbeeindruckt", so der
Landesvorsitzende der Linkspartei. PDS Mecklenburg-Vorpommern
Peter Ritter.
Die
Linkspartei. PDS hat den Innenminister wiederholt gebeten, von
den Möglichkeiten, die ein Bundesland nach Aufenthaltsgesetz
selbst hat, Gebrauch zu machen.
"Gut,
dass auch die Bündnis-Grünen im Land diese Forderung erheben.
Aber nur auf den Innenminister zu zeigen, reicht nicht aus.
Denn dieser beruft sich bei seinen Entscheidungen auf die
Lageberichte des grün-geführten Außenministeriums. Hier wäre
mehr grüner Druck aus Schwerin wünschenswert, denn noch viele
Togolesen leben auf Grund dieser Einschätzung in
Abschiebungsgefahr", so Ritter weiter.
"Wenn
sich Frau Roth bei ihren Wahlkampfauftritten von einer
togolesischen Trommlergruppe begleiten lässt, ist das ein
wichtiges Zeichen der Solidarität. Noch wichtiger aber wären
klare Worte und Taten der rot-grünen Bundesregierung", so
Ritter abschließend.
Schwerin, 13. August 2005 |