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Der Landesvorsitzende der
Linkspartei.PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Den Worten Taten folgen
lassen!
Die SPD soll nach den Worten des SPD-Landesvorsitzenden Till
Backhaus in der großen Koalition das "soziale Gewissen" sein.
„Bleibt zu hoffen, dass
diesen ehernen Worten dieses Mal auch Taten folgen“, so der
Vorsitzende der Linkspartei. PDS, Peter Ritter.
"Schon einmal hat Herr
Backhaus verkündet, dass es z. B. eine deutliche Handschrift
aus dem Osten geben werde - das war bei der Ausgestaltung des
Sozialabbauprogramms Hartz IV. Geändert hat sich bis heute
jedoch nichts", so Ritter weiter.
Das dieses "soziale
Gewissen“ dringend notwendig ist, zeigt sich schon jetzt,
obwohl die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene noch gar
nicht begonnen haben. So wurde die Debatte zur Ost-
West-Angleichung beim ALG-II im Bundesrat letzten Freitag
kurzerhand vertagt. "Die Mehrheit der CDU-regierten Länder hat
damit demonstriert, dass ihnen die Situation der Betroffenen
im Osten egal ist. Auch von Herrn Rehberg hat man dazu nichts
gehört. Wer sich aber angeblich auf dem Sprung ins Kanzleramt
befindet, um die Interessen des Ostens zu vertreten, sollte
sich da schon positionieren. Die Landesregierung
Mecklenburg-Vorpommerns hat im Bundesrat jedenfalls richtig
gehandelt und sich für die Interessen der Bürgerinnen und
Bürger des Landes, gegen den Willen der Mehrheit engagiert.
Warum aber dann Herr Backhaus dieses von der Linkspartei
geforderte Agieren ablehnt, obwohl es die Regierung richtiger
Weise umsetzt, ist nicht nachvollziehbar. Es geht hier nicht
um Fundamentalopposition, sondern um Interessenvertretung des
Landes. Dafür ist diese Regierung im Amt", so Peter Ritter
abschließend.
Schwerin, 17. Oktober 2005 |
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