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Peter
Ritter, Landesvorsitzender der Linkspartei.PDS Mecklenburg
ruft in einem offenen Brief zum Verzicht der "Bombodrom-Pläne"
auf: Sagen wir klar
und deutlich: NEIN zum Bombodrom
Angela
Merkel, Susanne Jaffke, Ulrich Adam, Eckardt Rehberg (CDU)
Hans-Joachim Hacker, Iris Hoffmann, Christian Kleiminger, Dirk
Manzewski (SPD)
Martina Bunge, Heidrun Bluhm, Dietmar Bartsch (Die Linke.PDS)
Christian Ahrendt (FDP)
Harald Terpe (B90/Grüne)
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer Wahl als Mitglieder des 16. Deutschen Bundestages
möchte ich herzlich gratulieren und Ihnen bei Ihrer wichtigen
Arbeit - auch im Interesse unseres Bundeslandes - viel Erfolg
wünschen.
Sie
werden in den kommenden Tagen sicher mit vielen Wünschen und
Forderungen konfrontiert. Dem will ich mich anschließen. Ich
möchte Sie eindringlich bitten, von Beginn an alles in Ihren
Kräften Stehende zu tun, die noch immer aktuellen Pläne zur
Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes in der
Kyritz-Ruppiner-Heide endgültig zu beenden.
Seit
vielen Jahren wehren sich die Bürgerinnen und Bürger der
Region und haben bei diversen Gerichtsentscheidungen Recht und
Unterstützung bekommen. Die Landesregierung
Mecklenburg-Vorpommern und die sie tragenden Fraktionen von
SPD und Linkspartei.PDS haben sich klar gegen das "Bombodrom"
positioniert und unterstützen die Proteste der
zahlreichen Initiativen vor Ort. Es ist ermutigend zu sehen,
dass sich Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker über
Parteigrenzen hinweg für die Zukunft ihrer Region engagieren.
Ich rufe
Sie daher auf, sich diesem parteiübergreifenden Protest
anzuschließen, damit das, was durch fleißige Arbeit der
Bürgerinnen und Bürger in einer der wichtigen
Tourismusregionen
unsres Landes entstanden ist, nicht einer unnötigen erneuten
militärischen Nutzung zum Opfer fällt. Sorgen Sie also bitte
in ihren Fraktionen für einen sofortigen Stopp der
Überlegungen, das "Bombodrom" wieder nutzbar zu machen.
Eine
erneute Überprüfung des Sachverhaltes ist nicht nötig. Die
Zahlen und Fakten liegen auf dem Tisch und fanden durch die
Rechtssprechung zwanzigfach Bestätigung.
Die Zukunft der Region liegt also auch in Ihrer Hand, eine
zügige Entscheidung ist notwendig. Auf Ihre Unterstützung
hoffend verbleibe ich
mit
freundlichen Grüßen
Peter Ritter
Schwerin, 07. Oktober 2005 |