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Konversion muss endlich bundespolitische Unterstützung
erfahren
Auf
Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden und
internationale Sicherheit“ beim Landesvorstand der
Linkspartei. PDS und des Ortsvorstandes der Linkspartei. PDS
der Reuterstadt-Stavenhagen, war der Bundestagsabgeordnete
Wolfgang Gehrke am 05.11.2005 Gast einer
Diskussionsveranstaltung. Im Mittelpunkt der Debatte standen
die Vorschläge der Fraktion „Die Linke.“ im Deutschen
Bundestag zu Fragen der künftigen Außen – und
Sicherheitspolitik.
„Auf den
ersten Blick könne man meinen, dass diese Fragen mit
Kommunalpolitik nicht zu tun haben. Doch der erste Blick trügt
wie so oft.“, so der Landesvorsitzende der Linkspartei. PDS,
Peter Ritter. Aus den Ausführungen Gehrkes, der auch
außenpolitischer Sprecher des Parteivorstandes der Linkspartei
ist, wurde deutlich, dass eine Änderung auf diesen
Politikfeldern seitens der Großen Koalition nicht zu erwarten
ist.
„So ist
es auch nicht verwunderlich, dass trotz eines
Milliardendefizits im Bundeshaushalt an keiner Stelle über
Kürzungen im Rüstungshaushalt nachgedacht wird. Dagegen sollen
Bundeshilfen für die Bewältigung von Konversionsaufgaben auch
künftig kaum eine Rolle spielen.“, so Peter Ritter weiter. Im
Laufe des Gesprächs wurde daher vereinbart, das Thema
Konversion über die Arbeit der Fraktion „Die Linke.“ im
Bundestag zu thematisieren.
„Neben
entsprechenden Aktivitäten in der Haushaltsdebatte ist eine
Anhörung der Bundestagsfraktion, wo auch kommunalpolitische
Erfahrungen wie aus Stavenhagen zur Geltung kommen sollen, als
mögliche Verfahrensweise angeregt worden.“, so Peter Ritter
abschließend.
Auch der
wieder in seiner Wahlkreisarbeit für Stavenhagen zuständige
Bundestagsabgeordnete der Fraktion „Die Linke.“, Dr. Dietmar
Bartsch, hat bereits seine Unterstützung für die Reuterstadt
bei der Bewältigung der Konversionsaufgaben zugesagt.
Schwerin, 07. November 2005 |