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Fünf
Million vom Bund für G-8-Gipfel: Nur Recht, aber nicht billig
Die
Ankündigung des SPD-Bundestagsabgeordneten Hacker, dass der
Bund rund fünf Millionen Euro für die Sicherheit des
G-8-Gipfels 2007 übernehmen will, ist nach Auffassung des
innenpolitischen Sprechers der Fraktion der Linkspartei.PDS,
Peter Ritter, nur ganz Recht, aber dennoch nicht billig. „Und
das kann längst nicht alles sein, denn unabhängig jeder
politischen Bewertung von Sinn und Zweck des Gipfels ist das
Treffen der selbsternannten Mächtigen der Welt eine
bundespolitische Angelegenheit“, erklärte er am Mittwoch.
Deshalb könnten und dürften die jetzt gönnerhaft angekündigten
5 Millionen nicht das letzte Wort sein.
Schon
gar nicht dürften die Kommunen des Landes dafür bluten oder
andere wichtige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern auf der
Strecke bleiben. „Deshalb unterstützt die Landtagsfraktion
auch die Linkspartei.PDS Rostock, die sich gegen eine
finanzielle Beteiligung der Stadt ausgesprochen hat“, sagte
Ritter. Unterstützt werden müsse auch Finanzministerin Keler,
wenn sie betont, dass das Land nicht mehr als 10 Millionen
Euro tragen werde. „Bereits diese 10 Millionen sind kaum zu
verkraften, wenn man bedenkt, welche Klimmzüge bei viel
wichtigeren Projekten wie etwa der Finanzierung von Kitas und
Schulen gemacht werden müssen“, so Ritter. Deshalb müsse auch
für den G-8-Gipfel gelten: Wer die Musik bestellt, der
bezahlt.
26.10.2005
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