PETER RITTER    

Der Landesvorsitzende der Linkspartei.PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, und der Sprecher der LAG "Frieden und internationale Sicherheit" beim Landesvorstand der Linkspartei, Harald Zieseniß, unterstützen den Appell des " Bundesausschusses Friedensratschlag", der eine Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan ablehnt.

Bundeswehreinsatz beenden

 

"Am Mittwoch soll der 15. Deutsche Bundestag, obwohl bereits ein neuer Bundestag gewählt wurde, über eine räumliche und zahlenmäßige Ausweitung des Mandats der Bundeswehr in Afghanistan entscheiden. Am neuen Parlament vorbei soll die angebliche ´Verteidigung unserer Freiheit  am Hindukusch´ durchgeboxt werden. Die Linkspartei.PDS Mecklenburg-Vorpommern spricht sich entschieden gegen ein solch undemokratisches Verfahren aus und unterstützt die Forderungen nach der Beendigung dieses Einsatzes. Wenn die SPD, wie in den Tagen nach der Wahl mehrfach betont, die Partei des Friedens sei, muss sie diesen Worten nun Taten folgen lassen", so Peter Ritter und Harald Zieseniß. 

Der Bundesausschuss "Friedensratschlag" fordert in seinem Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass die über 300 Millionen Euro, die für den Bundeswehreinsatz vorgesehen sind, für zivile Hilfsprogramme eingesetzt werden sollen, um den Aufbau einer zivilen und demokratischen Gesellschaft zu fördern.

"Eine Forderung, die von allen Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern unterstützt werden sollte. Wir rufen deshalb alle MdB aus Mecklenburg-Vorpommern auf, sich dem Appell des Friedensratschlages anzuschließen", so Peter Ritter und Harald Zieseniß abschließend.

 

Schwerin, 27. September 2005

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