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Herr
Jäger weiß mehr als die Linkspartei!
Der neue
CDU-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Dr. Armin Jäger, hat
offenbar hellseherische Fähigkeiten. Schon jetzt, so Jäger,
habe die Linkspartei einen populistischen Wahlkampf für 2006
angekündigt.
„Dieses
Gebrabbel vom Populismus ist dabei weder neu noch tragfähig.“,
so der Landesvorsitzende der Linkspartei. PDS, Peter Ritter.
„Wenn
die Linkspartei ankündigt, dass sie sich im Wahlkampf an die
Seite der von Sozialabbau Betroffenen stellen wird, ist das
nicht populistisch, sondern eine Auseinandersetzung mit der
Realität - wie von Herrn Jäger gefordert. Und diese Realität
sagt eben auch, dass weitere Verschärfungen bei Hartz IV, wie
von der Großen Koalition geplant, nicht hinnehmbar sind.“, so
Peter Ritter weiter.
Herr
Jäger stellt weiter fest, die Linkspartei würde den Menschen
suggerieren, dass der Staat über unendliche Geldquellen
verfüge, aus denen Wohltaten für alle finanzierbar seien.
„Auch hier irrt Herr Dr. Jäger, denn von einem Goldesel war
seitens der Linkspartei nie die Rede. Auch nicht davon, dass
es Wohltaten für alle geben solle. Das Steuerkonzept der
Linkspartei macht z.B. klare Aussagen zu einer
Vermögenssteuer, mit der diejenigen, die mehr haben, auch mehr
zur Konsolidierung der Staatsfinanzen beitragen. Sollte sich
die große Koalition mit ihrer Reichensteuer jetzt auf einen
ähnlichen Weg begeben, soll dies der Linken nur Recht sein.
Auch weitere Einschnitte, die nach Herrn Dr. Jäger
unvermeidlich sind, kann ich nennen: ein Blick in den
Rüstungshaushalt genügt, um jede Menge Sparpotenzial zu
finden. Das aber zählt bei Herrn Dr. Jäger bestimmt nicht zu
den notwendigen Reformen.“, so Peter Ritter abschließend.
Schwerin, 07. November 2005 |
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