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SPD-Landeschef Backhaus beklagt, dass der Wahlkampf der
Linkspartei zu einer Belastung der rot-roten
Regierungskoalition in M-V wird.
"Belastend sind die Äußerungen von Herrn
Backhaus", erklärt dazu der Landesvorsitzende der
Linkspartei.PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter.
"Dass die Leute, wie Herr Backhaus
meint, sich über die Vorschläge der Linkspartei ärgern, ist
fernab jeder Realität. Auf der seit über einer Woche
stattfindenden Ostseebädertour der Linkspartei gibt es
hunderte Nachfragen zu konkreten Politikfeldern und zum
Wahlprogramm der Linken. Ich lade Herrn Backhaus gern ein,
dies zu erleben. Dabei könnte er vieles zur Stimmungslage
gegenüber der SPD erfahren", so Ritter weiter. Auch die von
Backhaus beschworene ‚Deckungslücke’ in den Wahlvorschlägen
ist eine Fehlmeldung ersten Ranges.
"Das von der
Linkspartei vorgelegte Steuerkonzept führt zu Steuereinahmen
in Höhe von 65 Mrd. Euro. Wer aber, wie die SPD mit ihrer
Steuerpolitik auf Bundesebene, die Staatsverschuldung in die
Höhe getrieben hat, kann und wird sich auch weiterhin leicht
verrechnen. Auch, dass die von Herrn Backhaus gepriesenen so
genannten Reformen am Arbeitsmarkt mehrere Millionen Euro
zusätzlich gekostet und keine Entlastung gebracht haben, wird
verschwiegen.
Die Linkspartei
wird also nicht nur Opposition spielen, wie Backhaus meint,
sondern, anders als die bisherige bürgerliche Opposition, im
Bundestag mit alternativen Vorschlägen ihre Aufgabe im
Interesse der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Und was den
Spagat zwischen Regieren Hier und Opposition Da angeht, sollte
SPD-Landeschef Backhaus vorsichtshalber schon mal üben.
Nicht undenkbar,
dass er sich ab dem 19. September 05 in der gleichen Rolle
wiederfindet. Tipps, wie das effektiv geht, kann er von der
Linkspartei jede Menge haben", so Ritter abschließend.
Schwerin, 10. August 05
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