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Zum SPD-Landesparteitag in Gägelow
erklärt der Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern,
Peter Ritter:
„Zukunft gewinnen“ –
wird so schwer möglich
Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern will
„Zukunft gewinnen – aus eigener Kraft“. Mit dem, auf dem
Landesparteitag unterbreiteten Vorschlägen für ein neues
Arbeitsmarktprogramm, wird dies aber nur schwer möglich werden.
Diese Vorschläge machen deutlich, dass die
Landes- SPD offenbar erkannt hat, dass die so genannten Reformen
am Arbeitsmarkt keinerlei Entlastung gebracht haben. Der Mut zur
deutlichen Kurskorrektur fehlt aber offensichtlich, mit Hilfe
von zweckentfremdeten Einsatz von europäischen Fördermitteln
soll stattdessen nur ein bisschen an „Hartz“ herumgedockert
werden.
Dennoch bieten wir der SPD erneut unsere
konstruktive Mitarbeit an, wenn es darum geht, wirkliche
Anstrengungen zum Erhalt und zur Schaffung von Arbeitsplätzen
auf dem ersten Arbeitsmarkt als auch arbeitsmarktentlastende
Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt zu unternehmen. Der
Einsatz von europäischen Fördermitteln hat sich dann diesen
Zielen unterzuordnen.
Notwendig sind aus unserer Sicht allerdings
Maßnahmen, von denen die Betroffenen auch leben können. Da dies
mit den derzeitigen 1-Euro-Jobs nicht der Fall ist, bleiben wir
dabei: Hartz IV ist Armut per Gesetz!
Zur Wiederwahl von Till Backhaus möchte ihm
von dieser Stelle aus gratulieren.
Schwerin, 09. April 2005 |