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Der
Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter,
erklärt:
Rechtsextremistische
Entwicklungen stoppen
„Die
neuerlichen skandalösen Auftritte der Abgeordneten der
rechtsextremen NPD im sächsischen Landtag müssen für alle
demokratischen Kräfte in Mecklenburg-Vorpommern Anlass sein,
verstärkt um gemeinsame Strategien für Demokratie und
Toleranz, gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit zu
ringen. Erst am Wahlsonntag im Jahr 2006 erschreckt aufzuwachen,
wäre zu spät.“
Die
Gremien der PDS Mecklenburg-Vorpommern hatten sich am
vergangenen Samstag (15.01.2005) auf ihrer Beratung in
Neubrandenburg verständigt, die Auseinandersetzung mit
aktuellen rechtsextremistischen Entwicklungen in den Mittelpunkt
der außerparlamentarischen und parlamentarischen Arbeit zu
stellen.
„Dabei
ist es aus Sicht der PDS notwendig, sich vor Ort in breiten Bündnissen
jeglichen rechtsextremen und ausländerfeindlichen Aktivitäten
entgegen zu stellen. Wir dürfen nicht länger wegen angeblicher
Imageschäden für die Region wegschauen,“ so Peter Ritter
weiter.
Auch
aus landespolitischer Sicht müssen verstärkt Impulse in die
Gesellschaft hineingetragen werden.
„Möglichkeit
sich dazu im Landesparlament zu verständigen, bietet der von
der PDS-Fraktion initiierte Antrag zur Sitzung des Landtages in
der kommenden Woche. In diesem Antrag wird u.a. gefordert, den
Handlungsrahmen der Landesregierung ´Demokratie und Toleranz
gemeinsam stärken!´ fortzuschreiben. Neben einer qualitativen
Fortschreibung dieses Programms ist auch eine finanzielle
Unterstützung dringend notwendig. Wenn der Antrag am 27.
Januar, dem 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers
Auschwitz, behandelt wird, sollen parteiübergreifend deutliche
Signale gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit ins
Land gesandt werden,“ so Peter Ritter abschließend.
Schwerin,
22. Januar 2005 |