PETER RITTER    

Zum Gruppenantrag gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner-Heide erklärt PDS-Landesvorsitzender Peter Ritter:

Arbeit schaffen ohne Waffen!

 

Am 11. März wird ein Gruppenantrag von Abgeordneten von SPD, Grünen und PDS gegen den Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner-Heide in den Bundestag eingebracht. 

Es ist schon erstaunlich, dass Abgeordnete der CDU und FDP aus Mecklenburg-Vorpommern diesen Antrag nicht unterstützen. Ist ihnen ihr Heimatland und dessen militärische Nutzung egal? Wollen sie keinen ruhigen Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte verbringen? Wollen sie verhindern, dass immer mehr Touristen in unser wunderschönes Land kommen? Wollen sie verhindern, dass diese uns Geld bringen, Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen? 

Ich hoffe nicht! Und aus diesem Grunde fordere ich die Abgeordneten von CDU und FDP auf, diesen überparteilichen Gruppenantrag gegen die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner-Heide zu unterstützen. 

Gleichzeitig sollten die Antragsteller laut über die dann freiwerdenden Mittel in Millionenhöhe nachdenken. Diese zum Ausbau der touristischen Infrastruktur in den angrenzenden Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns einzusetzen, würde Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Also: Arbeit schaffen ohne Waffen!

Schwerin, 08. März 2005

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