|
Zur Entscheidung des Bundestages über die
EU-Verfassung erklärt der Vorsitzende der PDS
Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter:
Es bleibt dabei: Ja zu Europa! Nein zu
dieser Verfassung
Nach Auffassung von Bundeskanzler Schröder
müsse man für die EU-Verfassung stimmen, wenn man mehr
Demokratie in Europa wolle. Wenn aber gleichzeitig den
Bürgerinnen und Bürgern das Recht verwehrt wird, in dieser für
Europa wichtigen Frage selbst abzustimmen, schwächt man die
Demokratie und das Interesse an der Verfassung.
Dennoch stimmte, wie nicht anders zu
erwarten, der Deutsche Bundestag der EU-Verfassung zu. Damit
solle auch ein deutliches Signal nach Frankreich gesendet
werden. Ob sich aber die Bürgerinnen und Bürger Frankreichs
beeindrucken lassen, ist offen.
Mit der Abstimmung im Bundestag wurde
dagegen wieder einmal deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger
Deutschlands von der Bundesregierung und der Schwarz/ Gelben
Opposition bevormundet werden.
Die PDS Mecklenburg-Vorpommern wird
weiterhin an ihrer Unterschriftenaktion "Ja zur EU - Nein zur
Verfassung" festhalten.
Wir wollen erreichen, dass die
EU-Verfassung und ihre Auswirkungen öffentlich diskutiert
werden. Gleichzeitig fordern wir den Bundespräsidenten Köhler
auf, für eine Verschiebung der Abstimmung im Bundesrat und für
eine Volksabstimmung einzutreten.
Schwerin, 12. Mai 2005 |